Aufführungen 2026

Der Verschwender nach Ferdinand Raimund.

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Das Stück

1830 – mitten im österreichischen Biedermeier – geht es auf dem Schloss von Julius Baron Flottwell recht lustig und verschwenderisch zu. Der gestrenge Kammerdiener Wolf hintergeht seinen Herrn Julius Baron Flottwell immerzu, die Baumeister müssen den Kammerdiener zuerst bezahlen, um ihren Auftrag zum Bau eines neuen Schlosses zu bekommen. Der einzige Bedienstete Valentin – der Haustischler – scheint wirklich ehrlich und dankbar seinem Herrn gegenüber. Baron Flottwell hingegen sucht im Wald nach seiner geliebten Cheristane.

Diesmal erscheint ihm Cheristane als Engel, der sie in Wahrheit auch ist. Sie wurde von Gott auf die Erde geschickt, um Julius umzukehren, um seine verschwenderische Not zu beenden – durch ihre Liebe. Da ihr dies nicht möglich war, schickt Gott einen zweiten Engel. Diesmal in der Figur eines Bettlers, der als Julius` Spiegelbild auftritt und viel zu viel Geld und Gold von ihm erbettelt. Schließlich flieht Baron Flottwell mit seiner neuen Geliebten Amalie nach England, um sich vor seinen Gläubigern zu retten.20 Jahre später kehrt er völlig verarmt wieder zu seinem Schloss nach Österreich zurück. „Sein“ Schloss ist nun im Besitz des hinterlistigen Kammerdieners Wolf. Die Erscheinung des alten Schlossherrn geht allerdings mit dessen vollkommener Bekehrung einher. Er geht vor den Augen aller mit tiefer Reue über sein gefehltes Leben in den Himmel.

Der alte Valentin entdeckt seinen alten, geliebten gnädigen Herrn und nimmt sich seiner an. Julius bereut sein verschwenderisches Leben. Augenblicklich erscheint der Bettler, der ihm eine enorme Summe Goldes zurückzugibt. Jetzt ist Baron Flottwell kein Bettler mehr und wird wieder seinen Besitz zurückkaufen. Zufriedenheit macht sich breit.

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